HISTORY

 Es geschah 1995 in Trossingen, einem verschlafenen Nest am Rande des Schwarzwaldes, als Dominik und Johannes sich auf einer Fortbildung zum "Leiter von Musikschulorchestern" kennen lernten. Sie verstanden sich auf Anhieb gut, hatten andererseits auch gar keine andere Wahl, denn sie waren die einzigen Cellisten in der Gruppe und waren ganz einfach dazu verdonnert zusammenhalten.

 Viele "Viertele" später hatten sie eine weiter reichende Zusammenarbeit vereinbart: Johannes' Schüler an der Kreismusikschule Mecklenburg/Strelitz bekamen maßgeschneiderte Kompositionen von Dominik und brachten sie zur Aufführung. Und irgendwann kam dann auch die Idee auf, mal selbst auch miteinander Konzerte zu geben.

Im Herbst 1997 gab es dann in der Neustrelitzer Orangerie Zusammenkunft und ein erstes  Konzert mit Musik für 1-5 Violoncelli, u.a . mit Kompositionen  des Cellisten Torsten Harder, der schon seit vielen Jahren Johannes' Celloduo-Partner war. Mit dabei auch Cornelia Börngen, ebenso langjährige Musizierpartnerin von Johannes. Und Dominik brachte nicht nur seine eigenen Stücke, sondern auch - weil es so praktisch am Weg lag -  Ingrid Walz mit, die damals in Berlin wohnte. 

 Im Mai 1998 dann ein weiteres Konzert in Rheinsberg, das Celloquartett als Besetzung hat sich als flexibel und musikalisch am reizvollsten durchgesetzt. Und Torsten begann - extrem inspiriert davon - neue kleine Stücke zu schreiben, die eine Rollenverteilung vorgaben, die bis heute als ideal gelten kann:

Torsten ist die 1.Geige und improvisiert wie ein Löwe die dafür vorgesehenen Liedteile.

Ingrid spielt die 2.Stimme und ist für die lyrische Abteilung zuständig (als bestens ausgebildete Klassikerin gibt sie in den klassischen Werken, bzw. Bearbeitungen  von Bach, Mendelssohn, Grieg u.v.a. den Ton an.

Johannes ist der Knecht für die Füllstimmen, Doppelgriffpassagen und rhythmische Licks. Darin ist er unschlagbar, wie auch als Konzertorganisator und  Telefonist.

Dominik ist das Schwein am Bass, d.h. eigentlich ist er mehr ein  Hase, der tierische Bassgrooves streicht und in seinen jazzigen Soli auch mal die eine oder andere Kuh im Regen stehen lässt.

Und es gibt bis heute in keinem Konzert so etwas wie ein Prgrammheft, denn die abwechselnden Moderationen haben ihren eigenen Unterhaltungswert und sind längst zum Erkennungszeichen der Cello-Connection geworden. Mit Lockerheit und Spielfreude lassen sie das Publikum stets beglückt nach Hause ziehn.